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Bezahlbar wohnen in lebenswerten Städten & Orten

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Ende letzten Jahres fand in Unterhaching eine vom Bezirksverband Oberbayern der Grünen organisierte Konferenz mit dem Titel „Bezahlbar wohnen in lebenswerten Städten & Orten“ statt. David Grothe, der Sprecher der Grünen Gemeinderatsfraktion in Taufkirchen, war ebenfalls dabei und hat für zukünftige Planungen im Ort wichtige Impulse mitgenommen.

Die Stadt von morgen: sozial, urban, grün

Kein Ballungsgebiet in Deutschland wächst so schnell wie die Europäische Metropolregion München. Am augenscheinlichsten zeigt sich das Wachstum bei den Immobilien- und Mietpreisen sowie an der zunehmenden Wohnungslosigkeit. Alle Einkommensschichten mit auskömmlichem und bezahlbarem Wohnraum zu versorgen ist eine der drängendsten Aufgaben die sich in allen Städten und Gemeinden der Wachstumsregion Oberbayern stellt.

Wohnen ist für Grüne aber mehr als nur ein Dach über den Kopf. Wir müssen uns auch um den Raum für Erholung, Grünflächen, Mobilität und Arbeit kümmern. Unser Ziel ist es, menschenfreundliche Orte zu gestalten.

Als Ergebnis unserer Konferenz halten wir fest:

Wohnen ist keine Ware sondern ein Menschenrecht (Art. 31 der Europäischen Sozialcharta) und auch in der Bayerischen Verfassung im Artikel 106 verankert: „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.“ Dieses wertvolle Gut kann und darf nicht allein den Kräften des Marktes überlassen werden. Eine soziale und nachhaltige Siedlungs- und Wohnungsentwicklung braucht politische Gestaltung. Wohnen ist für uns ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir GRÜNE setzen uns für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik ein.

Den Auftrag der Bayerischen Verfassung, gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land zu schaffen (Art. 3, Satz 2), nehmen wir ernst. Deshalb wollen wir die wirtschafts- und landesentwicklungspolitischen Handlungsmöglichkeiten der öffentlichen Hand nutzen, um den Zuzugsdruck auf die Ballungsräume nach Möglichkeit zu reduzieren.