Ortsprägende Esche bleibt erhalten

Wie die grünen Gemeinderäte Taufkirchens mitteilen, verfasste Herr Christian Kniepkamp die „Warnmeldung“ an die Gemeinde. Nach dieser „Warnmeldung“ stelle die Esche eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Herr Kniepkamp ist zwar Gärtnermeister, so die Grünen, aber kein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Baumpflege. Trotzdem wurde von Herrn Bürgermeister Sander aufgrund der Einschätzung des Herrn Kniepkamp die ortsprägende Esche zur Fällung freigegeben.

Wie David Grothe, Fraktionssprecher der Grünen, ausführt, wäre sehr wohl Zeit gewesen, ein wirkliches Gutachten eines vereidigten Sachverständigen einzuholen; dass dies sehr schnell geht, hat sich ja gezeigt.
Es stellen sich nicht nur für Gemeinderätin Gabi Zaglauer-Swoboda folgende Fragen: Warum wurde dieses Gutachten nicht vor Erteilung der Fällgenehmigung eingeholt? Welche Rolle spielt die dort vorgesehene Bebauung durch die Obermeier-Gruppe? Stand die Esche dem Vorhaben entgegen?

Entgegen den Ausführungen von Herrn Sander wurde die Fällung auch nicht vom Eigentümer, also dem Herrn Obermeier, abgesagt, sondern von Anwohnern zusammen mit örtlichen Gemeinderäten verhindert.
3. Bürgermeister Rudi Schwab stellt klar heraus, dass die ortsgestaltende Esche gefällt worden wäre, wenn nicht Anwohner örtliche Gemeinderäte informiert hätten. Verantwortlich für die Fällung wäre alleine Bürgermeister Sander gewesen, der die geltenden Vorschriften, insbesondere die der Baumschutzverordnung, missachtet hat. Die Gründe hierfür wird er dem Gemeinderat darlegen müssen, kündigt Schwab an.“

David Grothe, Gabi Zaglauer-Swoboda, Rudi Schwab

 

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