Gemeinden können einen Teil der Wertsteigerung, die durch Ausweisung von Bauland oder der Ermöglichung von Nachverdichtung entsteht, für die Allgemeinheit nutzbar machen. Schließlich hat der Bau von neuen Wohnungen für die Gemeinde auch Folgekosten. So kann die Gemeinde dann kostengünstige Wohnungen, Kitas oder Schulen bauen.
In Taufkirchen wird diese Möglichkeit zwar genutzt, allerdings auf sehr unterschiedliche Art und Weise (SOBON oder städtebaulicher Vertrag). Und manchmal, wie bei der intensiven Nachverdichtung bei einem Grundstück am Riegerweg überhaupt nicht, und das auch noch mit der Zustimmung der sogenannten SPD.
Die Grünen fordern seit langem vergeblich, dass die Gemeinde Richtlinien zur Anwendung der SOBON erstellt, um diese Inkonsequenz und Intransparenz zu beenden (siehe Antragsarchiv). Entsprechende Anträge wurden aber immer wieder von einer Mehrheit im Gemeinderat abgelehnt.
Verwandte Artikel
Im Sprint raus aus der fossilen Welt – Mit ein paar Windradl werden wir das Klima nicht ändern
Wie die SZ (22./23.2.2025) im Landkreisteil München berichtete, müssten sich u.a. im Landkreis München in den nächsten fünf Jahren 37 Windräder drehen, um die selbst gesteckten Klimaziele des Landkreises und…
Weiterlesen »
Neues Vorstandsteam im Ortsverband Taufkirchen – Mit frischem Wind in die Zukunft!
Am 19. Dezember 2024 fand im Ortsverband Taufkirchen eine vorgezogene Neuwahl des Ortsvorstands der Grünen statt. Dabei gab es spannende Neuerungen und auch bewährte Kontinuität, die den Verein weiterhin stärken…
Weiterlesen »
Kommunale Dankurkunde für Rudi Schwab
Landrat Christoph Göbel würdigte bei einem Festakt engagierte BürgerInnen, Kommunal- politikerInnen und Ehrenamtliche für ihren gesellschaftlichen Einsatz und langjähriges kommunalpolitisches Engagement. So wurde Pullachs Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund mit der Verdienstmedaille…
Weiterlesen »