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Wanderung am Hachinger Bach

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

 

Am Samstag, den 15.09.2018 veranstalten wir eine Wanderung am Hachinger Bach. Gertraud Schubert, die Vorsitzende des Bunds Naturschutz Unterhaching, führt und durch Flora und Fauna des Hachinger Bachs und zeigt uns dessen Naturschönheiten. Also auf in die Wanderschuhe und los in die Natur! Treffpunkt ist der Wolfschneider Hof in Taufkirchen, Münchner Straße um 15 Uhr. Die Wanderung geht in Richtung Süden nach Oberhaching, dauert etwa 2 Stunden und klingt in einer gemütlichen Wirtschaft aus. Jeder ist willkommen!

 

Grün-rotes Sommerfest vom 21.7.2018

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Trotz regnerischen Wetters war das grün-rote Sommerfest in Taufkirchen gut besucht und wieder ein voller Erfolg: Die Coverband Munich 3.1 sorgte mit ihrer Live-Musik für gute Stimmung. Leckere Salate, kühle Getränke und Fleisch vom Grill trugen zu einem gelungenem Fest bei, zu dem auch die Landtagskandidatinnen Claudia Köhler (GRÜNE) und Annette Gansmüller-Maluche (SPD) sowie Bezirkstagskandit*innen, Kreisrät*innen und Gemeinderät*innen gerne kamen.

Wir haben einen neuen Vorstand gewählt

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Die Mitglieder des Ortsverbandes Taufkirchen von Bündnis 90/Die Grünen haben am 3. Juli 2018 einstimmig einen neuen Vorstand gewählt. Christoph Nadler (Vorsitzender) und Volker Leib (Kassier) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die bisherige Vorsitzende Gabi Swoboda trat nicht mehr zur Wiederwahl an. An ihre Stelle tritt Steffi Duesberg. Zweiter Beisitzer ist Robin Waldenburg. Der alte Vorstand wurde einstimmig entlastet. Die neuen Vorstandsmitglieder sind für 2 Jahre im Amt.

Das fünfköpfige Vorstandsteam freut sich auf die Zusammenarbeit und darauf, mit allen Mitgliedern und Interessierten Grüne Themen und Veranstaltungen in der Gemeinde Taufkirchen umzusetzen. Zum Auftakt lädt der Grünen-OV zusammen mit der Taufkirchner SPD zum alljährlichen Sommerfest im Wolfschneiderhof und zwar am 21. Juli ab 16 Uhr. Außerdem sind die Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf in vollem Gange.

Stadtradeln mit der Grünen Radl-Gang vom 1.7. bis 21.7.

Geschrieben von David Grothe am .

Wir nehmen wieder am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ teil. In den drei Wochen vom 1. bis 21. Juli steht das Rad wieder an erster Stelle. Denn Radfahren macht Spaß, ist zeitlos trendig und hat viele Vorteile: Die eigene Gesundheit fördern, CO2 reduzieren, Benzinkosten sparen, Lärm vermeiden, sich nicht um Parkplätze kümmern ...

Ziel von Stadtradeln ist, statt mit dem Auto mehr mit dem Radl zu fahren um z.B. zum Bahnhof zu gelangen, in den Biergarten zu fahren, Freunde zu besuchen oder einzukaufen. Man könnte auch sagen: „Motor aus, Kopf an, Rein in die Pedale!“. Alle können mitmachen und jeder Kilometer Kurzstrecke zählt gleichermaßen, etwa zum Briefkasten oder zum Bäcker.

Mitmachen & Registrieren auf www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=349389

Radeln Sie doch einfach in unserem Team "Grüne Radl-Gang" mit und sammeln Sie Kilometer mit uns!

Übrigens: Dem Radler mit den meisten Kilometern aus Taufkirchen winkt ein Preis von der Gemeinde in Form von Karten für das Taufkirchner Kulturzentrum.

 

Gemeinderatssitzungen am 26.6. und 28.6.

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Die beiden Gemeinderatssitzungen in dieser Woche haben wieder einmal zwei Dinge gezeigt:

  1. Private Investoren haben in Taufkirchen leichtes Spiel, da die Gemeinde sich lieber zurückhält.
  2. Echter und ambitionierter Klimaschutz wird nicht einmal in Erwägung gezogen.

Wenigstens beim Thema Soziale Stadt konnten wir einen erfolgreichen Antrag zu regelmäßigen Steuerkreissitzungen einbringen.

1. Grundstück Seniorenheim Köglweg

Der Eigentümer des Grundstückes Köglweg 1 hat seine Immobilie nun an einen privaten Investor verkauft. Damit liegt die Zukunft der Bewohner des Seniorenheims nun in den Händen von Rock Capital. Die Firma hat einen Neubau an anderer Stelle versprochen.

Wir Grüne hätten einen Kauf durch die Gemeinde bevorzugt. Nachdem ein Ersatzgrundstück für das bestehende Seniorenheim gefunden worden wäre, hätte am Köglweg 1 ein Neubau entsehen können - mit Tagespflege, betreutem Wohnen und bezahlbaren Wohnungen (z.B. für Pflegepersonal). Doch die Gemeinde hat die Chance verpasst, rechtzeitig den Grundstückskauf zu verhandeln. Es gab nur ein zu niedriges mündliches Angebot des Bürgermeisters.

2. Energetische Sanierung von Rathaus und Kulturzentrum - CSU, FW und ILT lehnen ab

Die Gebäude Rathaus und Ritter-Hilprand-Hof sind in einem energetisch sehr schlechtem Zustand. Zwar sind die zu hohen Kosten einer Sanierung in aller Munde, eine aktuelle Kostenschätzung mit Gegenüberstellung des Einsparpotentials gibt es jedoch nicht. Deshalb wollten wir als Entscheidungsgrundlage mögliche Szenarien prüfen lassen, um die Gebäude energetisch zu sanieren. Denn die bestehenden Planungen versprechen kaum Verbesserungen und werden auch nach der Umsetzung den zeitgemäßen Energiestandard (ENEV) nicht einhalten. Unser Antrag lautete:

"Die Verwaltung wird gebeten, eine Kostenschätzung für die energetische Sanierung der Gebäude Ritter-Hilprand-Hof und Rathaus in Auftrag zu geben. Dabei sollen folgende Sanierungsszenarien und deren Einsparpotential gegenübergestellt werden:  KfW Effizienzhaus 70 / KfW Effizienzhaus 55 / Passivhaus-Energiestandard. Hierbei soll auch die Kompatibilität eventueller Maßnahmen mit dem Energiesparcontracting geprüft werden. Fördermöglichkeiten sind in die Kostenschätzung einzubeziehen. Kostendeckung: voraussichtlich nicht verwendete Mittel des Haushalts 2018, ansonsten Bereitstellung der Mittel für den Nachtragshaushalt 2018 oder den Haushalt 2019."

Mit 8:16 Stimmen wurde er von CSU, FW, ILT und 1x SPD abgelehnt.

3. Steuerkreis Soziale Stadt

Der Steuerkreis ist im Rahmen des Städtebauförderprogramms ein wichtiges Gremium, das zum Beispiel über die Verwendung von Geldern aus dem Verfügungsfond entscheidet. Projekte wie der interkulturelle Garten und bürgerschaftliches Engagement können damit gefördert werden. Nachdem im Jahr 2017 leider kein Steuerkreis getagt hatte, haben wir nun mit unserem Antrag erreicht, dass der Steuerkreis Soziale Stadt spätestens im Oktober 2018 wieder zusammentrifft. Danach soll er mindestens einmal jährlich stattfinden.

Bezahlbar wohnen in lebenswerten Städten & Orten

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Ende letzten Jahres fand in Unterhaching eine vom Bezirksverband Oberbayern der Grünen organisierte Konferenz mit dem Titel „Bezahlbar wohnen in lebenswerten Städten & Orten“ statt. David Grothe, der Sprecher der Grünen Gemeinderatsfraktion in Taufkirchen, war ebenfalls dabei und hat für zukünftige Planungen im Ort wichtige Impulse mitgenommen.

Die Stadt von morgen: sozial, urban, grün

Kein Ballungsgebiet in Deutschland wächst so schnell wie die Europäische Metropolregion München. Am augenscheinlichsten zeigt sich das Wachstum bei den Immobilien- und Mietpreisen sowie an der zunehmenden Wohnungslosigkeit. Alle Einkommensschichten mit auskömmlichem und bezahlbarem Wohnraum zu versorgen ist eine der drängendsten Aufgaben die sich in allen Städten und Gemeinden der Wachstumsregion Oberbayern stellt.

Wohnen ist für Grüne aber mehr als nur ein Dach über den Kopf. Wir müssen uns auch um den Raum für Erholung, Grünflächen, Mobilität und Arbeit kümmern. Unser Ziel ist es, menschenfreundliche Orte zu gestalten.

Als Ergebnis unserer Konferenz halten wir fest:

Wohnen ist keine Ware sondern ein Menschenrecht (Art. 31 der Europäischen Sozialcharta) und auch in der Bayerischen Verfassung im Artikel 106 verankert: „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.“ Dieses wertvolle Gut kann und darf nicht allein den Kräften des Marktes überlassen werden. Eine soziale und nachhaltige Siedlungs- und Wohnungsentwicklung braucht politische Gestaltung. Wohnen ist für uns ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir GRÜNE setzen uns für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik ein.

Den Auftrag der Bayerischen Verfassung, gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land zu schaffen (Art. 3, Satz 2), nehmen wir ernst. Deshalb wollen wir die wirtschafts- und landesentwicklungspolitischen Handlungsmöglichkeiten der öffentlichen Hand nutzen, um den Zuzugsdruck auf die Ballungsräume nach Möglichkeit zu reduzieren.

Grüne Zeiten für Taufkirchen - Ausgabe 1-2018

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Die aktuelle Ausgabe unserer Ortszeitung bekommen Sie hier auch digital, falls Sie sie nicht im Briefkasten vorgefunden haben: Download

Radsternfahrt am 22. April

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Wir als Grüner Ortsverband beteiligen uns an der Sternfahrt nach München. Damit möchten wir die Forderung des ADFC nach einem Radgesetz für Bayern unterstützen. Wir starten voraussichtlich bei sonnigem Wetter und schließen uns am Taufkirchner Bahnhof den aus Süden kommenden Radlern an.

Weitere Infos gibt es hier: https://www.adfc-muenchen.de/veranstaltungen/sternfahrt/.

Abfahrt: 22.4., 11:25 Uhr

Treffpunkt: S-Bahnhof Ostseite, Fahrradstellplätze
 

Taufkirchner Neumitglied Robin auf dem Bundesparteitag

Geschrieben von Robin Waldenburg am .

Robin Waldenburg (18) aus Taufkirchen berichtet von seiner ersten Bundesdelegiertenkonferenz

Freitag, 26. Januar 2018, 10:26 Uhr, Hauptbahnhof München: Los geht es zu meiner ersten BDK. Zwei Wochen zuvor bin ich als Delegierter gewählt worden und darf nun nach Hannover fahren – zusammen mit Christine, Ilona, Brigitte, Silke, Markus und Markus. Schon im Zug geht es ans Arbeiten, so ein Parteitag will ja gut vorbereitet sein. Wir lesen fleißig alle V-Anträge durch und debattieren darüber, wer für den Parteivorsitz geeignet wäre.

Um kurz nach drei kommen wir in Hannover an. Kurz ins Hotel, dann sofort zum Kongresszentrum: Für mich steht das Neudelegiertentreffen an. Uns wird erklärt, wann man wo wie abstimmen muss und wie die BDK ablaufen wird. Und nun geht es wirklich los.

Zuerst werden wir vom Kreisverband Hannover begrüßt, dann eröffnet die scheidende Bundesvorsitzende Simone Peter den ersten Tagesordnungspunkt. Sie und Cem Özdemir werden verabschiedet, beide bekommen als Abschiedsgeschenk ein Fahrrad. Ab 21 Uhr gibt es viele Redebeiträge – der Kampf gegen Rechts, die Umweltpolitik und die grüne Zukunft stehen im Fokus. Auch ich könnte etwas sagen, habe aber nicht den Eindruck, noch etwas Weltbewegendes beitragen zu können, was nicht schon gesagt worden wäre. Anderen geht es wohl ähnlich, was sie aber nicht davon abhält, trotzdem zu sprechen.

Etwas viel Konsens, denke ich mir, aber lieber so als dass man sich schon jetzt zerfleischt. Dies könnte nämlich im Anschluss folgen: Um zwanzig vor zehn geht es endlich ans Eingemachte, die Satzungsänderungsanträge stehen auf dem Programm. Die Trennung von Amt und Mandat, der medial am meisten beachtete Punkt der BDK, wird behandelt. Die verschiedenen Antragsteller stellen die Möglichkeiten einer zwölfmonatigen, achtmonatigen, dreimonatigen oder gar keiner Übergangsfrist vor. Nun hören wir zum ersten Mal auch Robert Habeck, der sich als direkt Betroffener für acht Monate ausspricht. Die Gegenrede ist schwach und zielt auf einen Frau-Mann-Konflikt ab, der nicht gegeben ist. Dennoch gibt es viel Applaus – es wird spannend. Die Wahl läuft holprig an, weil einige Delegierte den ersten Zettel ihres Stimmblocks anderweitig verwendet haben.

Robin und die weiteren Delegierten mit Toni Hofreiter und anderer Parteiprominenz

Es zeigt sich, dass offenbar nicht alle im Saal das korrekte Abstimmungsprozedere im Blut haben – jemand verwendet den falschen Stimmzettel, die Wahl muss erneut wiederholt werden. Wäre ich von der BILD-Zeitung, hätte ich wohl einen Sabotageakt vermutet. Doch dann hält sich endlich jeder an die Vorgaben, die Stimmen werden ausgezählt – und das Ergebnis verkündet: Eine Übergangsfrist von acht Monaten wurde angenommen. 23:30 Uhr, für heute sind wir fertig. Und zwar im wahrsten Sinne fix und fertig.

Am Samstag müssen wir gleich wieder früh raus, die Kandidaten für den Bundesvorsitz kennenlernen – ein Extra-Privileg für uns bayerische Delegierte. Alle drei stellen sich kurz vor und erwecken den Eindruck, dass jedem von ihnen der Vorsitz zuzutrauen wäre. Abgestimmt wird aber noch nicht zu Beginn der Tagesordnung, vorher hält die Holocaust-Überlebende Hanni Levy anlässlich des Gedenktages eine bewegende Rede – alle im Saal stehen auf und applaudieren.

Dann ist es zwölf Uhr, doch statt Mittagessen gibt es die Vorstellungsrede von Annalena Baerbock. Emotional und aufrüttelnd spricht sie vom Kampf gegen Kohlekraft und rechte Bewegungen. Anja Piel schließt an – dann wird gewählt. Um 12:02 ist Annalena Baerbock neue Bundesvorsitzende, Robert Habeck zieht nach. Die Grünen haben ein neues Duo an der Spitze!

Das Medieninteresse ist nicht mehr ganz so hoch, aber wir dürfen noch oft unser digitales Abstimmungstool benutzen. Schatzmeister, Bundesvorstand, Schiedsgericht, Antragskommission und Parteirat werden gewählt. So viele Reden habe ich gefühlt in meinem ganzen Leben nicht gehört wie an diesem Samstag. Es sind viele interessante Beiträge dabei und uns wird die Wahl nicht leicht gemacht. Gleichzeitig stellen wir fest: Die Worte der diesjährigen BDK sind unstrittig: „krass“, „verdammt nochmal“, „vergnügungssteuerpflichtig“ und „globalisierungskritische Studentin“. Um 19:58 Uhr wird die Tagesordnung geschlossen und wir haben es geschafft. Vorbei ist eine sehr ereignisreiche und anregende BDK – und ich bin voller Feuer für Demokratie, Umweltschutz und Politik.

Sozialgerechte Bodennutzung in Taufkirchen

Geschrieben von Gabi Zaglauer-Swoboda am .

Wohnraum ist im Umland der Stadt München teuer und somit für Menschen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen häufig nicht bezahlbar. In der gesamten Region suchen Kommunen deshalb neue Ideen und Konzepte, wie sie bezahlbaren Wohnraum schaffen können. Einen Weg, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, bietet das Modell der Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN), d.h. es kann in einem städtebaulichen Vertrag vereinbart werden, dass ein gewisser Anteil an neu  entstehenden Wohnungen sozialen Bindungen unterliegt, d.h. Vermietung oder Verkauf nur an berechtigte, einkommensschwächere Personen erfolgen. So stellt die Gemeinde sicher, dass ein Teil der neu gebauten Wohnungen auch für Einkommensschwächere zur Verfügung steht.

In München wird dieses Modell schon seit 1994 angewendet, in Taufkirchen erst in den letzten Jahren. So entstehen im Neubaugebiet am Riegerweg auch Wohnungen, die von der Gemeinde zu einer sozial verträglichen Miete z.B. an dringend benötigte Kinderbetreuungskräfte vergeben werden können. Auch bei größeren Nachverdichtungen, wie dem geplanten Neubau der Lindenpassage kommt die SoBon zum Tragen, auch hier wird die Gemeinde günstige Wohnungen vergeben können. Eine Entwicklung, die die Grünen in Taufkirchen sehr begrüßen.

In der letzten Gemeinderatssitzung war die Nachverdichtung in einem noch gar nicht bebauten Gebiet auf der Tagesordnung. Auf dem Grundstück der Riegervilla, auf dem es bereits einen gültigen Bebauungsplan für Mehrfamilienhäuser gibt sollen mehr Wohnungen gebaut dürfen als bisher vorgesehen.

Aber diesmal will eine Mehrheit des Gemeinderats (Freie Wähler, CSU und Bürgermeister) auf die Anwendung der Sozialen Bodennutzung verzichten. Und damit natürlich auch auf Vorteile für die Bürger ihrer Gemeinde zugunsten eines privaten Bauwerbers!
Welche Motive hinter diesem Verzicht stehen, darüber kann man nur spekulieren, eine echte Begründung wurde in der Sitzung nicht gegeben.

Wir Grünen im Gemeinderat  können das nicht verstehen und halten es auch für unverantwortlich, dass sich in diesem Fall die Gemeinde nicht wie in allen vorhergehenden, die Möglichkeit gesichert hat, Zugriff auf günstige Wohnungen zu bekommen. Auch ist es nicht gerechtfertigt, verschiedene Bauwerber unterschiedlich zu behandeln, und manchen Privilegien einzuräumen.

Damit solche Fälle in Zukunft nicht mehr vorkommen können, die Gemeinde also jede Chance nutzt, dass  günstige Wohnungen für ihre Bürger entstehen, ist es dringend erforderlich, dass der Gemeinderat allgemein gültige Richtlinien für die sozialgerechte Bodennutzung erarbeitet, die angewendet werden müssen, egal auf welchem Grundstück neues Baurecht entsteht. Die Grüne Gemeinderatsfraktion wird demnächst einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat stellen.

Umweltpreis des Landkreises München für „Interkulturellen Garten“ in Taufkirchen

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am .

Hohe Auszeichnung durch den Landkreis München für den "Interkulturellen Garten" in Taufkirchen unter der Leitung von Gabi Zaglauer-Swoboda und Dorothee Bischoff. Bis zu 70 Personen aus 8 Nationen bewirtschaften nach ökologischen Kriterien den „Interkulturellen Garten“ in Taufkirchen.

Im Bild v.l.n.r.: Ulrich Sander (Bürgermeister), Erika Theimer (Umweltbeauftragte), Gabi Zaglauer Swoboda (Grünen-Gemeinderätin), Christoph Nadler (Grünen-Kreisrat), Dorothee Bischoff und Christoph Göbel (Landrat).