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Eine etwas andere Zeitreise durch Taufkirchen - Oder ein „Schwarzer“ Tag im Gemeinderat

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Derzeit bereitet der Integrationsarbeitskreis "Wir für Taufkirchen" eine Ausstellung mit dem Titel „Eine Zeitreise durch Taufkirchen“ vor, bei dem auch gezeigt werden soll, dass Taufkirchen am Wald und das Dorf eine Einheit bilden und eine gemeinsame Geschichte haben.

Wer am 26. März die Gemeinderatssitzung besucht hat konnte allerdings eine etwas andere Zeitreise durch Taufkirchen erleben, zurück in die 70er und 80er Jahre als man die Grünen und ihre Ziele noch leicht als die Ideen von ein paar „Gspinnerten“ abtun konnte und auf dem bayrischen Land von der CSU dominierte Gemeinderäte und Grundstücksbesitzer eng verfilzt waren.

So wurden von einer konservativen Mehrheit aus CSU und Freien Wählern zwei Anträge von Grünen bzw. SPD und Grünen gleich ganz von der Tagesordnung gefegt: natürlich ist man in diesen Kreisen nicht daran interessiert, dass auch die Gemeinde und nicht nur die Grundstückbesitzer Vorteile aus einer Baulandausweisung zieht, wie es in vielen anderen Gemeinden üblich ist. Und schon gleich gar nicht an dem Antrag von Grünen und SPD für eine Erstellung einer Unterkunft für Wohnungslose im Pfarrer-Weidenauer-Weg. Da erinnert man sich an vergangene Zeiten erinnert, als man noch solche Sätze hörte "Des Gschwerl mittn im Dorf, wo kamat ma do hin!!!"

Der Antrag der Grünen die Gemeindeverwaltung zu Einkäufen nach regionalen, ökologischen und sozialen Kriterien zu verpflichten wurde mit absurden Behauptungen von CSU und Freien Wähler Gelegenheit abgelehnt: der Konsum von nicht ökologisch erzeugten Lebensmitteln habe noch keinem CSU-Mitglied geschadet (glauben wir‘s wirklich?) und der Antrag der Grünen diskriminiere konventionelle Landwirte, wo doch erwiesen sei, dass die ökologische Landwirtschaft der Umwelt viel mehr schaden würde als die konventionelle. Ignoranter geht es fast nicht.

In der gleichen Gemeinderatssitzung durfte man dann auch noch erleben, wie ein Radweg verhindert wurde (angeblich ein „zukunftsweisender Kompromiss“) und wie eine Bauleitplanung durch ein beschleunigtes Verfahren ohne Umweltprüfung gelotst wird, weil die mit zu viel Aufwand verbunden sei. Und während sich andere Gemeinden (auch solche unter CSU-Führung) darum bemühen aus ökologischen und gestalterischen Gründen Laubhecken vorzuschreiben, versuchen die Freien Wähler und die CSU in Taufkirchen entsprechende Bebauungspläne zu ändern, damit endlich Zäune und Mauern an Stelle der vorgeschriebenen Hecken errichtet werden können.

Zum krönenden Abschluss, weist ein Bürgermeister dann auch noch darauf hin, dass Taufkirchen schon genug durch Integrationsprobleme belastet sei. Gesteigert wurde dies noch durch die ILT mit einer Bemerkung : „Asylanten sind keine Taufkirchner“…

Fazit dieser Sitzung: Umweltbewusstsein, Unterstützung von sozial Schwachen und von ausländischen Mitbürgern, sowie Interesse an gesunden Nahrungsmitteln sind im Gemeinderat Taufkirchen deutlich unterentwickelt.

Einziger Lichtblick: Unser Antrag gegen die Erkundung von fossilen Rohstoffen auf gemeindeeigenen Grundstücken wurde angenommen. Nachdem die Firma Terrain Energy einen Claim erworben hat, der teilweise auch auf Taufkirchner Gebiet liegt, war das ein erster Schritt, um die sinnlose Suche nach umweltschädlichen Energielieferanten zu unterbinden. Jetzt müssen wir wachsam sein, falls Privateigentümer ihre Grundstücke dafür hergeben.


Pressemitteilung zur Notunterkunft für Flüchtlinge im Sportpark

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Am 21. März verteilten die Taufkirchner Grünen vor der in der Turnhalle im Sportpark eingerichteten Notunterkunft für Flüchtlinge mehrere Fahrräder, Spielzeug aller Art und  Süßigkeiten an die Kinder in der Notunterkunft. Sehr gefragt waren auch Papier und Stifte und es gab immer wieder Nachfragen nach Kleidung.

In zahlreichen Gesprächen mit den  Menschen in der Notunterkunft konnte man erfahren, woher sie kommen und auf welchem Weg sie nach Deutschland flüchten konnten. Und es wurden auch die interessierten Fragen der Asylbewerber über das Land in dem sie jetzt leben beantwortet.

Die spontane Aktion sollte die Isolation der Flüchtlinge in Taufkirchen durchbrechen und den Menschen in der Notunterkunft das Gefühl geben, willkommen zu sein. Sie war das erste Ergebnis der Mitgliederversammlung der Grünen am 16. März,  bei der die Situation der Flüchtlinge in der vom Landratsamt eingerichteten Notunterkunft in der Turnhalle am Sportpark auf der Tagesordnung stand.

Aus Sicht der Taufkirchner Grünen ist die Lage äußerst problematisch: Die Unterbringung von weit über 100 Menschen in einem Raum, Männer, Frauen und Kinder gemischt, 24 Stunden am Tag, ohne jeden Sichtschutz, in jeder Situation den Blicken anderer ausgesetzt, ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde.

Unbefriedigend ist für die Taufkirchner Grünen auch die Verbindung zu den Gemeindebürgern und die Öffentlichkeitsarbeit, beides wichtig, um Ängste, Gerüchte und Ablehnung zu verhindern, und den Asylbewerbern, das Gefühl zu geben, willkommen zu sein.
So wurde der sich gerade bildende Helferkreis für die Notunterkunft für nicht zuständig erklärt, Kontakte zu den Flüchtlingen sind nur auf rein privater Ebene möglich. Auch die vielen berechtigten  Fragen der Taufkirchner Bürger blieben bis jetzt weitgehend unbeantwortet:
Wo kommen die Menschen her? Wie viele Kinder sind bei uns untergebracht? Wie ist der Alltag der Flüchtlinge bei uns? Gibt es Sport- und Spielmöglichkeiten? Wie ist das Essen organisiert? Welche medizinische Versorgung gibt es? Existiert eine Sperrstunde? Dürfen sich die Flüchtlinge frei bewegen? Darf ich als Bürger einen Asylbewerber zu einem Spaziergang/Cafe-/Wirtshausbesuch einladen?


Erfolg für den Naturschutz!

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Dank der vielen Einsprüche der Taufkirchner gegen die Bebauung der kleinen grünen Oase am Postweg, hat die Gemeinde jetzt eingelenkt: Der Flächennutzungsplan wird nicht geändert, der Rückzugsort für Mensch und Tier bleibt erhalten.

 Vielen Dank an die vielen Taufkirchner, die sich bei der Gemeinde gegen diese geplante Naturzerstörung ausgesprochen haben!


Für mehr Sicherheit im Radverkehr - Ergebnis der Anträge im Bau- und Umweltausschuss

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

In der Bauausschusssitzung vom 10. Februar 2015 waren 2 Anträge der Grünen-Fraktion auf der Tagesordnung bei denen es um Verbesserungen für die Taufkirchner Radfahrer ging, beide ein erstes Ergebnis der Grünen Aktion "Radlfahrer leben gefährlich - Wir wollen das Radln sicherer machen! waren. (siehe unten, Eintrag vom 16.1.2015)

Im ersten Antrag ging es um die Freigabe der ausreichend breiten Gehwege an der Ahornstraße und im Lindenring. Mit der Begründung dies sei zu gefährlich für die Fußgänger lehnte eine Mehrheit im Bauausschuss (SPD, CSU, ILT und Freie Wähler) den Antrag der Grünen ab. Radlfahrer hatten noch nie eine starke Lobby im Taufkirchner Gemeinderat!

Auch beim zweiten Antrag, bei dem es um den Rückbau von Pollern und Umlaufsperren als Hindernisse für die Radlfahrer ging, zeichnete sich in der Diskussion die gleiche ablehnende Mehrheit ab.
Da die Verwaltung von sich aus eine umfangreiche Liste von Umlaufsperren vorlegte, die probeweise nach der Winterpause (wegen der Erleichterung des Räumdienstes werden sie jeden Winter abgebaut) nicht wieder installiert werden sollen, hat die Grünenfraktion diesen Antrag zurückgezogen, um wenigstens dieses Angebot aus der Verwaltung nicht zu gefährden.

Nach der weiteren Auswertung der Grünen Radlfahrerumfrage, die ja immer noch läuft, werden die Grünen an weiteren Verbesserungen für die Radfahrer arbeiten.


Gemeinderatssitzung vom 29.01.2015

Geschrieben von David Grothe am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Asylbewerberunterkunft - Gemeinderatssprecher für Flüchtlingsangelegenheiten - Nachfrage Kinderarbeit

Der Standort für eine Asylbewerberunterkunft steht fest: die nördlichen Kegelfelder. Wir finden der Platz in der Mitte von Taufkirchen bietet gute Voraussetzungen für die Unterkunft. Unser Vorschlag gleich mehrere Standorte auszuwählen, um kleinere Unterkünfte mit besseren Integrationsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu haben, wurde leider abgelehnt. Stattdessen wurde das gemeindeeigene Grundstück in der Pfarrer-Weidenauer-Straße als Standort für eine Wohnungslosenunterkunft ins Gespräch gebracht. Da viele Asylbewerber nach ihrer Anerkennung auf Wohnraum angewiesen sind, stellen wir gemeinsam mit der SPD einen Antrag zur Errichtung einer solchen Einrichtung.

Zur besseren Kommunikation zwischen dem Helferkreis und der Politik vor Ort wurden Gemeinderatssprecher für Flüchtlingsangelegenheiten gewählt. Neben SPD-Gemeinderat Matteo Dolce wird Gabi Zaglauer-Swoboda aus der Grünen Fraktion diese Funktion übernehmen. Damit ist die Vermittlung von Problemen und Bedürfnissen der Flüchtlinge im politischen Gemeinderatsgremium gewährleistet, um eine möglichst gute Atmosphäre für die zukünftigen Mitbewohner Taufkirchens zu schaffen.

Eine Anfrage von uns Grünen zur Kinderarbeit zeigte, dass die Gemeindeverwaltung immernoch unseren Antrag von 2008 umsetzt und praktiziert. Taufkirchen leistet also bereits langjährig einen Beitrag gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Ein Grüner Erfolg!


Für mehr Sicherheit im Radverkehr - Anträge im Bau- und Umweltausschuss

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Als Folge unserer Aktion "Wir wollen das Radln sicherer machen!" stellen wir im Bau- und Umweltausschuss zwei Anträge zur Radverkehrssicherheit:

1. Antrag zur Freigabe der Gehwege für Radfahrende an gefährlichen Straßen

Die Gehwege an der Ahornstraße und dem Lindenring werden für den Radverkehr freigegeben. Die entsprechenden Zusatzzeichen „Radfahrer frei” werden angebracht.

Die Verwaltung wird zusätzlich beauftragt zu prüfen, welche Gehwege im Gemeindegebiet ausreichend breit sind, um an engen und stark befahrenen Straßen den Radverkehr auf Gehwegen zu genehmigen. Sie legt in einer der nächsten Bauausschusssitzungen entsprechende Vorschläge vor.

2. Sicherer Radverkehr – Rückbau von Pollern und Umlaufsperren

Die Taufkirchner Standorte von Pollern und Umlaufsperren werden unter der Maxime geprüft, dass derartige Einrichtungen grundsätzlich eine Gefährdung für Radfahrende darstellen und deshalb zurückzubauen sind. In einem ersten Schritt können alle Poller und Umlaufsperren entfernt werden, die während der Winterzeit außer Funktion gesetzt sind. Hier scheint offensichtlich keine Notwendigkeit zu bestehen, da die entsprechenden Stellen im Winter nicht weniger gefährlich sind.

Soweit erforderlich sollen stattdessen alternative Hinweise angebracht werden (z. B. Fahrbahnmarkierungen).

An Gefahrenstellen, wo ein Rückbau aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist (z. B. bei Straßenübergängen), werden die Durchgänge verbreitert, so dass auch Räder mit Anhängern ohne Probleme passieren können.“


Schutz der Natur am Winninger Weg / Postweg

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

"Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und FDP/FWG, Taufkirchen
zur Änderung des Flächennutzungsplans "Teilbereich westlich des Postwegs"

Der neue Gemeinderat in Taufkirchen hat in seiner 3. Sitzung im Mai mehrheitlich beschlossen, den Flächennutzungsplan für ein kleines Gebiet am Postweg zu ändern, um Platz für eine Burschenhütte zu schaffen. Auf der Suche nach einem Standort für eine Hütte und eine Lagerhalle für den örtlichen Burschenverein war es der Gemeinde Taufkirchen zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich einen geeigneteren Standort zu finden.

Das kleine dreieckige Grundstück, das der Gemeinde gehört, liegt zwischen Entenbach und dem 2. Sportplatz am Postweg, an der Stelle, an der der Fuß- und Radweg "Winninger Weg" den Postweg kreuzt. Bepflanzt mit 30 Bäumen und zahlreichen Büschen ist das Gelände Teil eines wichtigen Naherholungsgebietes für die Taufkirchner Bürger, das bis jetzt noch frei von Bebauung ist.
Ein schattiger Rastplatz für Spaziergänger, ein Laichgewässer für Amphibien und zahlreiche Bäume sollen einer Bebauung geopfert werden.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und FDP/FWG setzt sich entschieden für den Erhalt dieser kleinen, auch aus der Sicht des Naturschutzes schützenswerten Idylle ein. Jeder Bürger hat noch bis zum 17. Dezember die Möglichkeit zu den Plänen der Gemeinde mit einem Brief an die Bauverwaltung Stellung zu nehmen, wie den gemeindlichen Anschlagtafeln zu entnehmen ist. Auf der Gemeindehomepage sucht man leider vergeblich nach dieser wichtigen Information.


 

Grüner Erfolg: Der neue Nahverkehrsplan mit Verbesserungen für Taufkirchen

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Ein grüner Erfolg: Der Antrag zum Nahverkehrsplan wurde vor 5 Jahren von der grünen Kreistagsfraktion gestellt. Nach vielen Untersuchungen hat ein externes Unternehmen ein neues bedarfsgerechtes Konzept erstellt. Christoph Nadler hat in der Infoveranstaltung am vergangenen Mittwoch die Verbesserungen für Taufkirchen vorgestellt. 


Die neuen Buslinien 241 (links) und 222neu (rechts):

 

 

 

 

 

 

 

Zur größeren Ansicht Bilder herunterladen: Rechtsklick -> Speichern unter...

 

 

 

Die Präsentation der Infoveranstaltung (Download):

 


Radlfahrer leben gefährlich - Wir wollen das Radln sicherer machen!

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

... Dazu brauchen wir Ihre Mithilfe: Wo sehen Sie die größten Gefahren für Radler in Taufkirchen, insbesondere für Kinder und Jugendliche?

Mit Ihrer Hilfe wollen wir Lösungen finden. Melden Sie uns die Kreuzungen und Wegstrecken, die Sie als Radler für kritisch oder sogar gefährlich halten.

Vielleicht haben Sie einen Vorschlag, wie wir gemeinsam die Situation verbessern können?

Schreiben Sie uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Pressemitteilung: Neuer Vorstand gewählt

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Die GRÜNEN in Taufkirchen haben einen neuen Vorstand gewählt. Der langjährige Ortsvorsitzende Volker Leib trat dabei nicht mehr zur Wahl an. Gemeinderat und 3. Bürgermeister Rudi Schwab würdigte Leibs jahrelangen und engagierten Einsatz für den Ortsverband. Neugewählt wurde Benni Adjei, er bildet zusammen mit der bisherigen Ortsvorsitzenden Gabi Zaglauer-Swoboda die neue Doppelspitze des Ortsverbandes. Christoph Nadler bleibt Kassier, und als Beisitzer komplettieren David Grothe und Jutta Henkel (neu gewählt) den Ortsvorstand. "Wir werden auch weiterhin eine enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Ortsverband, Vorstand und Gemeinderatsfraktion pflegen", war sich der Vorstand einig. Für die kommenden wahlfreien Jahre haben sich die GRÜNEN einige Themen auf die Agenda gesetzt. "Die Erhaltung der Umwelt des Hachinger Tals und die Verbesserung der nachhaltigen Mobilität stehen ganz oben auf unserer Liste", erläuterte Benni Adjei, " aber auch Soziales und Energiethemen wollen wir in Angriff nehmen". Nach der Sommerpause trifft sich der Ortsverband am 24.9. wieder im Ritter-Hilprand-Hof.

Foto (v. l. n. r.): David Grothe (Beisitzer), Gabi Zaglauer-Swoboda (Sprecherin), Christoph Nadler (Kassier), Jutta Henkel (Beisitzerin), Benni Adjei (Sprecher)