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Die beiden ILT Bürgerbegehren, für die derzeit Unterschriften gesammelt werden, gefährden wichtige soziale und schulische Einrichtungen in Taufkirchen

Geschrieben von Gabi Zaglauer-Swoboda am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

  • Wenn die Planungen für das Kinderhaus am Postweg verzögert werden, verlieren mehrere Nachmittagsbetreuungsgruppen und eine Hortgruppe die Betriebserlaubnis durch das Landratsamt. Die Provisorien werden nämlich nicht länger geduldet. Die berufstätigen Eltern werden im Stich gelassen und stehen ohne Betreuung für ihre Kinder da.

  • Das Familienzentrum der Integra, in dem besonders auch behinderte Kinder und deren Eltern Ansprechpartner finden, verliert ihre Räume. Es gibt auch keine andere Möglichkeit das Familienzentrum unterzubringen

  • Am Riegerweg wird verhindert, dass ein privater Investor eine Tagesstätte für Seniorenbetreuung baut.
    Das bedeutet eine finanzielle Belastung der Gemeinde, wenn sie eine solche Einrichtung selber bauen muss. Auch wird die baldige Deckung dieses dringenden Bedarfs verhindert. Pflegende Angehörige, besonders von dementen Menschen werden ebenfalls im Stich gelassen.

  • Die von der ILT geforderte Sanierung von Grund-und Mittelschule am Wald, die Einrichtung von Ganztageszügen, und der Bau einer Mensa für beide Schulen sind schon längst geplant. Es gibt auch bereits entsprechende Beschlüsse.
    Für diese Baumaßnahmen braucht man dringend Ausweichflächen, und dafür könnte auch das Grundstück hinter der Realschule genutzt werden. Es ist das einzige entsprechende Grundstück, das die Gemeinde besitzt.
    Die ILT mutet den Kindern und Lehrern am Wald einen Sanierung und Baumaßnahmen bei laufendem Unterricht zu, und nimmt ihnen eine der wenigen Ausweichmöglichkeiten, wenn dieses Grundstück wie von der ILT gefordert anderweitig verwendet wird.

  • Die Realschule verliert mit diesem Grundstück für die Zukunft alle Möglichkeiten einer Erweiterung.

 

Die "Wahrheiten" der ILT

  • Der Anbau an die Grundschule an der Dorfstraße wird weder von der Schule, noch von den Eltern noch von den beteiligten Trägern der Nachmittagsbetreuungen gewünscht.
    Eine parallele Nutzung Schule und außerschulischer Betreuung ist problematisch, da es jetzt schon sehr viel Nachmittagsunterricht an dieser Schule gibt, was von der ILT einfach geleugnet wird.

  • Zwar kostete die Neuplanung des Köglhauses 600.000 €, dafür wurde aber endlich nach den Vorgaben des Gemeindrats geplant und die Kosten wurden auf 4 Millionen € gedeckelt. Die von unserem Ex-Bürgermeister in die Wege geleitete Planung hätte Kosten von 9 Millionen € verursacht. Der Gemeinde wurden also etwa die Hälfte der Kostengespart.

  • Die Kosten der ILT Planung für die Nachmittagsbetreuung im Dorf sind nur deshalb um 500.000€ geringer als die des Gemeinderats, weil die ILT bei ihrer Planung keinen Platz mehr für das Familienzentrum der INTEGRA vorsieht und diese Einrichtung auf der Straße stehen lässt.

  • Die Erweiterung und Sanierung der Schulen am Wald, ist längst schon geplant. Es gibt auch entsprechende Beschlüsse, nicht nur von der ILT, sondern von allen Fraktionen. Erst nachdem Dr. Pötke den Vollzug von Beschlüssen nicht mehr blockieren kann, wird die Sanierung jetzt auch in Angriff genommen.

  • Es gibt keinen echten Grund, den privat finanzierten Bau einer dringend benötigten Tagespflegeeinrichtung zu verhindern. Das ist eine Einrichtung für pflegebedürftige Menschen, in der Mehrzahl an Demenz erkrankt. Solche Menschen können nicht allein zu dieser Einrichtung gelangen, sie können sie auch nicht selbstständig verlassen. Daher ist der Ort, an dem sich diese Einrichtung befindet, eher von geringer Bedeutung.