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Mit der Grünen Radl-Gang und Stadtradel-Star David Grothe radeln!

Geschrieben von David Grothe am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Wir nehmen wieder am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ vom 29. Juni bis 19. Juli teil. Dieses Mal stellt unser Team, die Grüne Radl-Gang den Stadtradel-Star für Taufkirchen: David Grothe.

Ziel von Stadtradeln ist, statt mit dem Auto mehr mit dem Radl zu fahren um z.B. zum Bahnhof zu gelangen, in den Biergarten zu fahren, Freunde zu besuchen oder einzukaufen. Man könnte auch sagen: „Motor aus, Kopf an, Rein in die Pedale!“. Alle können mitmachen und jeder Kilometer Kurzstrecke zählt gleichermaßen, etwa zum Briefkasten oder zum Bäcker.

Mitmachen & Registrieren auf https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=371858

David Grothe (Gemeinderat und Bürgermeisterkandidat) ist Stadtradel-Star für Taufkirchen:

"Seitdem ich von der Aktion Stadtradeln gehört habe, bin ich begeisterter Teilnehmer. Dieses Jahr möchte ich beim Stadtradeln auf ein nächstes Level gehen und den Versuch machen: 21 Tage kein Auto von innen sehen. Eine Entscheidung für den Klimaschutz und für mehr Lebensqualität. Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer und nutze das Fahrrad im Alltag häufig – zum Beispiel auf dem täglichen Weg zur Arbeit. Doch bei Einkäufen, Familienbesuchen oder Freizeitaktivitäten habe ich gelegentlich als Fahrer oder Mitfahrer das Auto meiner Frau genutzt. Für drei Wochen soll sich das nun ändern. Auch nach dem Aktionszeitraum möchte ich mehr Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen. Die Neuanschaffung eines Lastenfahrrads soll mir dabei helfen. Auch meine kleine Tochter kann dann mitfahren."

David Grothe berichtet von seinen Erfahrungen im offiziellen Stadtradel-Star-Blog: https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=2520&sr_city_id=5909


 

Danke - Grüne auch in Taufkirchen zweitstärkste Kraft bei der Europawahl

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern in Taufkirchen für 22,7 Prozent der Stimmen bei der Europawahl im Ort. Auch überörtlich können wir uns über das beste Grüne Wahlergebnis freuen, das wir jemals bei einer bundesweiten Wahl erreicht haben! GRÜNE haben in ganz Europa starken Zuspruch bekommen. Das Ergebnis der Europawahl ist ein gesamteuropäisches Signal für mehr Klimaschutz, mehr Gerechtigkeit und ein demokratisches Europa der Vielfalt und des Zusammenhalts.

Bild: Infostand am Samstag vor der Wahl gegenüber desTaufkirchner Rathauses mit Bürgermeisterkandidat David Grothe und Landratskandidat Christoph Nadler

 

Das gute Ergebnis wollen wir bis zur Kommunalwahl 2020 halten und ausbauen. Dafür kämpfen wir auch im Gemeinderat weiter für Natur- und Klimaschutz, zukunftsfähige Mobilität und ein soziales Miteinander.

2. Green Dinner in Taufkirchen - Musik, Speisen & Europa

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Die Menschen sitzen gemütlich auf dem Marktplatz gegenüber dem Rathaus bei leckeren europäischen Speisen und Getränken. Kinder rennen über den Platz und spielen. Aus einer Akustikgitarre klingen melodische Akkorde, dazu englischer Gesang. Die Sonne wärmt angenehm an diesem Nachmittag. Das zweite Green Dinner am 18. Mai hat Spaß gemacht. Mit dabei waren David Grothe (Bürgermeisterkandidat) und Christoph Nadler (Landratskandidat) aus Taufkirchen sowie weitere Grüne Prominenz aus dem Landtag.

 

 

Neues Grünes Engagement vor Ort

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Seit über einem Jahr haben die Grünen einen noch nie dagewesenen Zulauf an neuen Mitgliedern, auch der Ortsverband Taufkirchen. Mit sechs von ihnen, die in den letzten Monaten dazugestoßen sind, sprach der Taufkirchner Grünen-Vorsitzende Christoph Nadler.

Warum seid ihr den Grünen beigetreten?
Michael Schneider, 42 J., Diplom-Verwaltungswirt: „Ich möchte mich für eine bessere Verkehrspolitik einsetzen und kann das am besten bei den Grünen vor Ort angehen!“
Katharina Brehm, 40 J., Erzieherin: „Beim letzten Sommerfest der Taufkirchner Grünen habe ich eine Bildungsreise nach Berlin gewonnen. Das Gespräch im Bundestag mit Toni Hofreiter fand ich inhaltlich sehr interessant, sodass ich mich zum Beitritt entschieden habe.“
Simone Pilbert, 51 J., Portfoliomanagerin: „Zum einen bin ich seit 13 Jahren im Bereich erneuerbare Energien beschäftigt und zum anderen war es an der Zeit, meiner Tochter mit gutem Vorbild voranzugehen.“
Bruce Dünker, 57 J., Geschäftsführer in der Solarbranche: „Ich habe schon immer grün gewählt. Die Außendarstellung der Grünen hat sich in letzter Zeit so verbessert, dass ich meine Überzeugung auch durch eine Mitgliedschaft nach außen dokumentieren kann.“
Sandra Dreier, 75 J., ehem. Krankenschwester: „Als ‚englische Bayerin’ haben mich der Brexit und viele rechte Entwicklungen in Europa schockiert, sodass ich beschlossen habe, politisch aktiv zu werden.“
Tommi Hummel, 49 J., IT-Spezialist: „Ich war schon immer Grünen/SPD-Sympathisant. Besonders für die Zukunft meiner Kinder möchte ich mich jetzt bei den Grünen voll engagieren.“

Welche Pläne habt ihr jetzt bei den Grünen in Taufkirchen?
Michael Schneider: „Ich möchte mich im Ortsverband engagieren und mich auf Landkreisebene als Spezialist für Verkehrsthemen profilieren.“
Katharina Brehm: „Durch mein Amt als Vertretung der Menschen mit Behinderung interessiere ich mich für das Thema Inklusion und möchte mir außerdem erst mal einen Überblick über alle anderen Bereiche verschaffen.“
Simone Pilbert: „Ich bin beruflich sehr eingespannt und will mich erst einmal über mögliche Aktivitäten im Ortsverband informieren.“
Bruce Dünker: „Auch ich bin durch meinen Beruf zeitlich sehr eingeschränkt, kann aber inhaltlich durch meinen beruflichen Background zur Energiewende sicherlich einiges einbringen.“
Sandra Dreier: „Ich werde grüne Politik unterstützen, wo ich nur kann. Neben Verkehrsthemen interessiere ich mich besonders für die Gesundheitspolitik.“
Tommi Hummel: „Ich will anpacken, wo immer möglich, und kann mir auch vorstellen, für den Gemeinderat zu kandidieren. Dort würde ich mich gerne für eine umfassende Infrastruktur in puncto Rad- & Busverkehr, gute Einkaufsmöglichkeiten aber auch Kinderbetreuung vom Krippenalter bis zum Grundschulende einsetzen.“

 

Freinachtsaktion – Grüne Taufkirchen setzen Zeichen für sicheren Radverkehr

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai sprühten Mitglieder des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Taufkirchen mit Sprühkreide Fahrradsymbole auf den Köglweg vor dem Rathaus in Taufkirchen. An dieser Stelle existiert kein Radweg, sodass sich Radfahrende die Straße mit den Autos teilen müssen. Durch die Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Fahrradfahrerinnen gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer auf der Straße sind und entsprechend Rücksicht genommen wird.

Statement der Aktionsgruppe (siehe Bild v.l.n.r: Gabi Zaglauer-Swoboda, Rudi Schwab, David Grothe, Tommi Hummel):"Mit dieser Aktion möchten wir ein Zeichen für sicheren Radvekehr in Taufkirchen setzen. Wünschenswert wäre natürlich ein ordentlicher Radweg oder eine offizielle Markierung der Fahrbahn vor dem Rathaus. Wir werden weiter für eine konsequente Verbesserung des Radverkehrs arbeiten. Insbesondere die Umsetzung eines umfassenden Radverkehrskonzepts, das momentan auf Antrag der Grünen erarbeitet wird, ist unser Ziel."

 

 

Taufkirchner Christoph Nadler als Landratskandidat nominiert

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Die Grünen im Landkreis München haben am 3. April den Taufkirchner Christoph Nadler als Landratskandidat für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Nadler ist im derzeitigen Kreistag Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Die Kreisvorsitzenden der Grünen Sabine Pilsinger und Volker Leib freuten sich: “Unser Kandidat ist im Landkreis sehr gut vernetzt und sein Verhandlungsgeschick ist hervorragend. Ob Energiewende, Nahverkehrsplan, Schulzweckverbände oder Kreishaushalt: Christoph Nadler kennt sich aus. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Kommunalpolitik können wir nur sagen: Christoph Nadler hat alles, was man zum Landrat braucht.”

Nadler dankte der Versammlung für das Vertrauen und versprach: “Zur Landratswahl im nächsten Jahr möchte ich über die ganze Bandbreite an Themen zeigen, was ein grüner Landrat den Bürgerinnen und Bürgern zu bieten hat. Ich will den Landkreis ökologisch und sozial voranbringen."

Christoph Nadler mit der Grünen Kreissprecherin Sabine Pilsinger (links) und dem Wahlkampfteam (Kilian Körner, Christine Squarra)

Presseberichte:

- Münchner Merkur "Grüne nominieren Landrats-Kandidaten"

- Süddeutsche Zeitung "Nadler will die grüne Welle reiten"

ADFC Radsternfahrt am 7.4. - Radeln für die Verkehrswende

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Der Ortsverband der Grünen in Taufkirchen beteiligte sich dieses Mal wieder an der großen Radsternfahrt, um für bessere Bedingungen im Radverkehr zu demonstrieren. Die Radler aus Holzkirchen trafen um 11:25 Uhr am S-Bahnhof Taufkirchen ein. Von dort ging die Tour Richtung Ostbahnhof, wo die offizielle Demonstration begann. Tausende Radlerinnen und Radler trafen sich dann am Königsplatz, wo die Stimmung dank Musik und guter Reden bestens war. Anschließend ging es im großen Fahrradkorso über den Altstadtring.

David Grothe (Fraktionssprecher im Gemeinderat, Bürgermeisterkandidat) und Rudi Schwab (3. Bürgermeister) waren dabei und werden auch in Taufkirchen weiter für besseren Radverkehr kämpfen.

 

Anträge der Mittelschüler im Gemeinderat - Wertschätzung sieht anders aus

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

In der Gemeinderatssitzung im März wurden die Anträge aus der sogenannten Jungbürgerversammlung, die im Januar mit den Schülern der Mittelschule abgehalten wurde, behandelt. Eigentlich eine gute Sache: Die Schüler konnten ihre Anliegen im Gemeinderat selber vorstellen und hatten sich mit ihrem Vortrag große Mühe gegeben.

Der Bürgermeister allerdings wandelte viele ihrer Anträge in Prüfaufträge für die Gemeindeverwaltung um. Bei vielem verständlich – man kann natürlich nicht einfach die Einrichtung eines Jugendcafés oder gar eines Schwimmbads beschließen, ohne sich über Ort oder Finanzierung Gedanken zu machen. Warum man aber nicht die Einrichtung eines einfachen Grillplatzes im Sportpark beschließen konnte bleibt unverständlich. Damit hätte man den Jugendlichen wenigstens symbolisch signalisieren können, dass man ihre Bedürfnisse ernst nimmt.

Ganz schlimm wurde es dann bei der Behandlung ihrer Wünsche für ihre Schule. Der desolate Zustand der Mittelschule ist ja schon lange bekannt. Alle anderen Schulen in Taufkirchen werden oder wurden neu gebaut, bzw. erweitert und grundlegend saniert, nur bei der Mittelschule blieb es immer bei Sanierungskonzepten und notdürftigen Reparaturen. Und nun wurde der Schule auch noch der Sportplatz weggenommen.
Dass die Mittelschüler so den Eindruck gewinnen, dass man sie weniger wertschätzt als andere Schüler ist nicht verwunderlich. Und wenn man über Jahre die Behandlung der Mittelschule in dieser Gemeinde verfolgt, kommt man zwingend zu dem Schluss, dass darin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit steckt.

Und dass die Schüler kein Vertrauen in das neueste Sanierungskonzept haben und vorab die Durchführung dringender Reparaturen einfordern, ist eine realistische Sicht der Lage: bei all den Vorhaben der Gemeinde, insbesondere dem Neubau der Grundschule am Wald, wird so viel Geld benötigt, dass für die Mittelschule in nächster Zeit kaum was übrig bleibt.
Um so schlimmer ist das Bild, das den Schülern mit der langwierigen Diskussion im Gemeinderat geboten wurde. Lange mussten Gemeinderäte von Grünen und der SPD gemeinsam mit den Mittelschülern darum kämpfen, dass wenigsten die Klassenzimmer neu gestrichen, zerrissene Vorhänge und zersprungene Waschbecken ersetzt werden. Und auch die Beleuchtung wird erneuert, nachdem es schon passiert ist, dass eine Lampe von der Decke gefallen ist und einen Schüler getroffen hat.
Bis zum 30.9. sollen diese Reparaturarbeiten abgeschlossen sein und einige Gemeinderäte haben vor, dann auch die Schule zu besichtigen, weil auch ihnen in dieser Beziehung das Vertrauen in die Verwaltung abhanden gekommen ist.

 

Ein Grüner Bürgermeister für Taufkirchen - David Grothe nominiert

Geschrieben von David Grothe am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Auf der letzten Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen wurde ich einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten für Taufkirchen nominiert.

Seit acht Jahren engagiere ich mich politisch für die Gemeinde Taufkirchen, seit 2014 als Gemeinderatsmitglied und Fraktionsvorsitzender. Hierbei habe ich erkannt, dass die Zukunftsthemen Taufkirchens engagiert angegangen werden müssen! Die letzten Wahlen in Bayern haben gezeigt, dass die Menschen sich starke Grüne in politischer Verantwortung wünschen. Die Zeit ist reif für einen Grünen Bürgermeister in Taufkirchen. Mit diesen vier Schwerpunktthemen möchte ich unseren Ort ab 2020 in eine nachhaltige und moderne Zukunft führen:

  • Klimaschutz

    Steckbrief David Grothe

    Geboren am 12.08.1986 in Brandenburg

    Seit 2007 in Taufkirchen

    Verheiratet und eine Tochter

    Soziologe

    Derzeit tätig in der Abteilung Unternehmensentwicklung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd

    Freiberuflicher Dozent der Münchner Volkshochschule

    Fraktionsvorsitzender der Grünen im Gemeinderat Taufkirchen (seit 2014)

    Mit mir wird Taufkirchen nachhaltig. Klimaschutz, Lebensbedingungen verbessern und Natur schützen. Das heißt:
    • Photovoltaik, Solarthermie und Geothermienetz ausbauen
    • Schnellstmöglich 100% erneuerbare Energien für Taufkirchen
    • CO2-Bilanz fortschreiben und gemeindeeigene Gebäude sanieren
    • Wälder und Wiesen für Menschen, Bienen und Co. erhalten
  • Mobilität der Zukunft: Sicher unterwegs mit Füßen, Fahrrad und ÖPNV
    Als leidenschaftlicher Radfahrer möchte ich den Verkehr der Zukunft in Taufkirchen gestalten. Das heißt:
    • Intelligente Vernetzung aller Verkehrsmittel
    • Mehr Sicherheit und Komfort für Fußgänger
    • Angebot von Bus und Bahn verbessern
    • Taufkirchen soll fahrradfreundlichste Gemeinde im Landkreis werden
  • Kita-Offensive
    Als junger Familienvater möchte ich für eine gute und günstige Kinderbetreuung für alle sorgen. Das heißt:
    • Angebot ausbauen und Qualität sichern
    • Flexibilität für Eltern erhöhen
    • Wohnraum für Erziehungspersonal bereitstellen
    • Langfristig kostenlose Kinderbetreuung für Taufkirchen
  • Grüner und sozialer Wohnen
    Wohnungen in Taufkirchen müssen bezahlbar und attraktiv bleiben. Das heißt:
    • Anteil kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungen erhöhen
    • Richtlinie zur Sozialgerechten Bodennutzung verbindlich festlegen und Zweckentfremdungssatzung einführen
    • Nach ökologischen Kriterien bauen
    • Modellprojekt autofreies und ökologisches Wohnen für Taufkirchen starten

 

Rätselhafte Bauten in Taufkirchner Waldgebiet

Geschrieben von Grüne Taufkirchen am . Veröffentlicht in Gemeindepolitik

Mitten im Wald ist gegenüber dem Taufkirchner / Brunnthaler Gewerbegebiet (IKEA) auf dem sogenannten „Parallelogramm“ auf Taufkirchner Grund eine riesige Halle mit Nebengebäude errichtet worden. Und das, ohne dass Gemeinde oder Landratsamt eine Genehmigung ausgesprochen hätte.

Die Stahlkonstruktion mit Blechwänden und gepflastertem Boden wird derzeit laufend weiter ausgebaut. Der umgebende Wald wurde großzügig gerodet. Und es deutet auch nichts auf eine geplante Wiederaufforstung hin, wie sie in eigentlich in einem Waldgebiet verpflichtend wäre.

Welchen Zweck dieses Gebäude mitten im Wald haben soll, bleibt rätselhaft. Auch ein Gespräch mit dem Besitzer gab darüber keinen Aufschluss: das werde irgendwann in einem nachträglich eingereichten Bauantrag geklärt werden.

Schon früher war dieses Gebiet im Blick für Investoren für Gewerbeansiedlungen. Bisher konnte allerdings, anders als auf der anderen Seite der B471 der Wald hier erhalten und eine weitere Zersiedelung verhindert werden. In Zeiten von „Bavaria one“ und des Ausbaus des Ludwig-Bölkow-Campus nährt sich bei uns der Verdacht, dass hier schon einmal Tatsachen geschaffen werden sollen, noch bevor an eine reguläre Bauleitplanung gedacht wird.

Das ganze Gebiet ist auch im Fokus der Denkmalschutzbehörde: Wahrscheinlich stand hier vor 1945 das sogenannte „Waldlager“, ein Kriegsgefangenenlager, dessen Insassen genauso wie die Häftlinge im nahe gelegenen Dachauer KZ-Außenlager in Ottobrunn zur Arbeit in der Rüstungsindustrie gezwungen wurden. Ein Kapitel Taufkirchner Heimatkunde, das noch niemand erforschen bzw. aufarbeiten wollte. Eine dazu notwendige archäologische Untersuchung ist aber nur möglich (und eigentlich auch verpflichtend) bevor das Gebiet bebaut wird.